Mittwoch, 11. Februar 2009

Circus Die wilden Mäuse



Das Circusprojekt für die 4. Klassen der Grundschule Ritterhude ist mit einem römischen Wagenrennen ins Training eingestiegen.







Samstag, 7. Februar 2009

Aus dem Leben von Ritter Kunibert und seinem Pagen Bartholomäus



Aus dem Leben von Ritter Kunibert und seinem Pagen Bartholomäus

Mittelalterliche Episoden.


Eine Auftragsarbeit für den Geschichtsunterricht. Massage- und Spielgeschichten rund um das Ritterleben.

Diese Arbeit habe ich gerade für einen Geschichtslehrer geschrieben, der in einer 7. Klasse einer Hauptschule mit dem Thema Mittelalter anfängt.



Hier eine Leseprobe:

Zwischenstory

Nach der herzlichen Begrüßung bei König Ferdinand I. macht sich Ritter Kunibert auf den Weg ins Badehaus. Nachdem Kunibert einen Boten zu seinen Pagen geschickt hat, wartet Bartholomäus schon am Eingang des Badehauses.

Am Eingang wartet schon einer der berühmtesten Badener und Lesser seiner Zeit: Johan Andreas Eisenbarth. Zur Begrüßung gibt es aus einem edlen Trinkhorn einen Met.

Der Badezuber für Kunibert ist schon angerichtet. Bartholomäus wartet schon mit einer Badebürste.

Badener und Lesser sind im Mittelalter auch für kleinere chirurgische Eingriffe zuständig. Johan Heinrich Eisenbarth will Ritter Kunibert von einem entzündlichen Zehennagel befreien. Dafür bereitet er bereits alles vor.

Im Badhaus

Material: kleine Bürsten (mit Naturborsten), Handtuch, Creme, eine Decke, einen Hocker oder Kasten

Vorbereitung: In kalt gepresstes Öl (kein Olivenöl) einige Tropfen Lavendel und Johanniskraut geben. Sachte verrühren und in ein Döschen geben.

Das zu massierende Kind legt sich mit dem Bauch auf die Decke. Die Beine von sich gestreckt, den Kopf auf die Seite gelegt, die Arme liegen neben dem Kopf.

Der Masseur sitzt bequem daneben. Bereit liegt eine kleine Bürste, ein Handtuch und die Creme. Der Hocker steht neben der Decke.

Nachdem Ritter Kunibert sich seiner Kleider und Röcke entledigt hat, setzt er sich langsam in das heiße Badewasser.
(Wichtig an dieser Stelle: die Hände müssen schön warm sein. Am besten die Handinnenflächen gegeneinander reiben ..... die Handinnenflächen streichen in langen Zügen über den Rücken. Von oben nach unten, von der Mitte nach außen.

Kunibert nickt seinen Pagen Bartholomäus zu. Dieser nimmt die lange Badebürste und massiert seinen Herrn, den Nacken und die Oberarme. Die sind vom langen Reiten ganz hart und schmerzen leicht.
(Mit einer Bürste – am besten mit Naturborsten – im Nacken streichen. Immer von der Mitte nach außen. Mit jedem Bürstenstrich weiter in den Arm hinein. Beim letzten Bürstenstrich bis zur Hand – für diesen Teil ruhig etwas mehr Zeit einplanen. Etwas mittelalterliche Musik leise im Hintergrund laufen lassen).

Kunibert sitzt noch eine Zeitlang im Badezuber. Immer wieder streckt und reckt er sich. Er will seine Müdigkeit abschütteln
(Die zu Massierenden legen ihre Arme nach oben über den Kopf und strecken sich zwei dreimal lang in die Luft. Dabei tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder heraus).

Kunibert setzt sich nun neben den Badezuber auf einen Hocker. Bartholomäus hat bereits einige Trockentücher heran gebracht. Kunibert lässt Kopf und Arme hängen. Mittlerweile sind bereits andere Ritter im Badehaus eingetroffen. Man hört immer wieder etwas Gemurmel. Von weit her ist eine Schalmei zu hören.

Bartholomäus reibt nun Kuniberts Rücken mit einem Badetuch trocken.
(Ein Handtuch jeweils auf eine Schulter legen und nach unten weg ziehen. Dies mehrmals auf beiden Schultern wiederholen).

Zum Abschluss des Bades reibt Bartholomäus den Nacken und die Arme mit einer Creme aus Ölen ein.
(Mit einem Öl den Nacken und Oberarme eincremen).

Nun ist das Bad beendet, Kunibert kleidet sich wieder an und wir verabschieden uns von dem Rücken.
(Die Hände bleiben eine Zeitlang auf den Schultern liegen).

Rückmeldung zur Gesamtgeschichte:

..... haben uns gestern alles in Ruhe durchgelesen und finden es sehr interessant. Du kannst wirkich gut schreiben und hast klasse Ideen. ..... ist dabei seine Unterrichtsreihe zu planen und wir haben gedacht, es wäre vielleicht gut, pro Woche eine Geschichte einzusetzen, weil das Material ja auch besorgt werden muss.
Insgesamt handelt es sich ja um ein Experiment, weil wir nicht wissen, wie die Kinder reagieren.. Wie du weißt, arbeitet er an einer Hauptschule und die Kinder sind zum Teil sehr "speziell".

Wir sind genauso gespannt wie du und werden dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!


Schulcircus AG In Ritterhude





Ab Mittwoch leite ich in der Grundschule Ritterhude eine Schulcircus AG für die vierten Klassen.

Schwerpunke: Pyramidenbauen, Trapez, Leiterakrobatik und Fakirkusnt.

Eine Streichholzknobelei





Wie muss man diese Sechs Streichhölzer anordnen, damit jedes Ende eines Streichholzes zwei andere Streichholzenden berührt?

Viel Spass beim Knobeln

Wünscht Dino

Freitag, 6. Februar 2009

Zippy Nr. 8 ist da



Hallo,

Zippy Nr. 8 ist da. Der Newsletter für Psychomotorik, Circuspädagogik und Bewegung.

Bestellen und ältere Ausgaben lesen könnt ihr hier:

http://www.kindercircus-zeitung.de/spip/spip.php?rubrique32

In der neusten Ausgabe dreht sich alles um das Thema Schnee.

z.B.

Schneelandschaft

Materialien:
Bauklötze, Playmobilfiguren usw.
Wattebausch bzw. Wattebällchen als Schneeball
Watte zum verzieren - Schnee
Ein Tisch

Die Kinder bauen zuerst einmal aus den Bauklötzen, Playmobilfiguren usw. eine Landschaft. Dann wird ein wenig Watte über den Häusern verteilt.


Dann bekommt jedes Kind einen Schneeball und durch blasen wird versucht den Schneeball von Punkt A zu Punkt B in der Stadt zu blasen.

Samstag, 31. Januar 2009

Auf Nahrungssuche



Eine Spiel und Bewegungsgeschichte über die Inuit.

Von Natascha aus Bad Bergzabern

An einem frühen eisigen Morgen am Nordpol, schläft eine große Inuitfamilie in ihren Iglus.
Kinder legen sich in die Iglus

Obwohl diese aus Schnee gebaut sind, halten sie ziemlich warm. Die Inuit fühlen sich wohl und schnarchten laut.
Kinder schnarchen.

Langsam geht die Sonne auf. Die Inuit wachen ganz langsam auf und kommen unter ihren großen Tierfellen hervor.
Kinder regen sich, öffnen Augen, heben Köpfe

Sie steigen ganz behutsam aus ihren Iglus.
Kinder steigen aus ihren Iglus

Sie sind noch sehr müde und müssen sich erst einmal strecken.
Zuerst das rechte Bein, dann das linke. Die Arme und müssen erstmal richtig gähnen.
Kinder strecken sich, strecken die Beine und Arme aus und strecken sich.

Vor dem Iglu begrüßt sich die Familie und wünscht sich mit einem Kunik, einen Guten Morgen.
(Eskimokuss; Nase wird an der Wange des anderen gerieben)
Kinder "küssen" sich gegenseitig

Die Inuits reiben sich die Bäuche und merken,dass sie Hunger haben.Zeit,etwas zu essen!
Um auf das Eis zu kommen, wo sie Fische angeln können, müssen sie zuerst über den Schnee stampfen. Da der Schnee sehr hoch ist, müssen sie die Füße richtig hoch anheben. Das ist ganz schön anstrengend.
Kinder stampfen über die mit einem Leintuch bedeckten Kissen und gehen anschließend auf die "Eismatte"

Endlich dort angekommen, müssen sie erst einmal mit ihren Hacken Löcher in das Eis hauen.Dazu muss man ganz weit ausholen und braucht ganz schön viel Kraft.
Kinder holen mit ihren imaginären Hacken aus und Hauen auf das Eis (Matte)

Puh,das war ganz schön anstrengend. Sie packen ihre Angeln aus und setzen sich an ihre gehackten Löcher.
Kinder setzen sich und angeln.

Dabei müssen sie ganz schön geduldig sein,denn nicht oft kommt ein Fisch .....

Plötzlich hören sie ein lautes Brummen und sie erschrecken. Sie schauen sich um, um zu sehen was es sein könnte.
Kinder schauen sich erschrocken um

Da! Da hinten! Da kommt ein Eisbär. Die Inuit müssen sofort auf den anderen Landteil.
Schnell müssen die Inuits mit ihren Kajaks los fahren.
Die Kinder stehen auf und laufen mit Ruderbewegungen über die blauen Tüten (Meer).

Puh! Endlich an Land angekommen! Jetzt sind sie erst mal richtig müde und müssen sich ausruhen.
Kinder setzen sich hin.

Jetzt sind sie ganz schön nass und ein eisiger Wind weht.
Kinder zittern.

Zuerst müssen sie sich ihre dicken Kleider ausziehen, die Stiefel, die Hose, die Anoraks.
Kinder ziehend sich (imaginär) aus.

Ihre Kleider müssen die erst mal kräftig ausdrücken,
Mit drehenden Handbewegungen drehen sie ihre Kleider aus und ziehen sie sich wieder an.

Sie müssen endlich weiter, um etwas zu Essen zu finden.
Dazu müssen sie aber erst über das Eisschollenfeld ,ganz langsam und vorsichtig müssen sie dabei von Eisscholle zu Eisscholle springen und vorsichtig sein, weil sie sehr rutschig sind.
Kinder springen von Teppichfliese zu Teppichfliese.

Als alle auf der anderen Seite angekommen sind, knurren ihre Mägen noch viel mehr.
Kinder reiben sich die Bäuche.

Sie müssen endlich was zu Essen bekommen. Da hören sie von oben plötzlich ein komisches Geräusch. Da sind ganz viele Polareulen, die sie angreifen wollen. Schnell gehen die Inuit zu Boden.
Kinder bücken sich und halten ihre Hände über den Kopf.

Auf dem Boden müssen sie nun weiter auf die Suche nach etwas Essbarem gehen.
Kinder krabbeln auf dem Boden.

Da! Da liegen noch ganz viele Fische! Die muss wohl ein anderer Inuit vergessen haben. Schnell sammeln sie die Fische ein.
Kinder laufen zu den Fischen und sammeln sie ein.

Sie freuen sich sehr und springen in die Luft und tanzen
Kinder freuen sich und springen und tanzen.

Endlich müssen sie keinen Hunger mehr haben.
Sie gehen zurück. Zu ihrem Iglulager, wo sie die Fische zubereiten und essen.
Kinder gehen zu den Iglus, essen schmatzend die Fische.

Sonntag, 25. Januar 2009

Tierisches Vergnügen



Gerade erschienen ist Folge 1 einer Serie mit Massage und Entspannungsgeschichten.

Unter dem Titel "Tierisches Vergnügen", in der Zeitschrift "Turnen und Sport", Pohl Verlag Celle, gibt es eine Ameisengeschichte und einen Blättertanz.