Montag, 17. August 2009

Hinke Pinke



Hinke Pinke - ein Klassiker unter den Straßen- und Hüpfspielen.



Hase und Jäger ohne Ball



Alle setzen sich als Paare (hintereinander) verteilt in die Halle auf den Boden. Zwei bleiben stehen. Eine Person davon ist der Hase, die andere Person der Jäger. Nun geht es los. Der Jäger muss versuchen den hasen zu fangen (ticken). Ist ihm dies gelungen tauschen beide die Rollen. Der Hase kann sich retten, indem er sich hinter ein Paar setzt. Die vordere Person steht nun auf und ist der Jäger. Die andere Person die noch steht wird zum Hasen.

Ist ein sehr schnelles Spiel. Es kann u.U. sinnvoll sein, wenn die Sielleiterin das Geschehen im Auge behält und die Spieler hin und wieder auf den Wechsel zwischen Hase und Jäger hinweist.

Donnerstag, 13. August 2009

Übungen und Spiele zur Mundmotorik



die Gummibärenwaschanlage:
du pickst ein Gummibärchen auf einen Zahnstocher. Jedes Kind bekommt einen und soll nun mit der Zungenspitze die einzelenen Teile mit waschen. Du kannst nach und nach Teile benennen, die die Kinder waschen sollen. Die Kinder können zwischendurch auch Erfolg sehen. Weil von dem ablecken wird der Bär "durchsichtig". Das ist eine tolle Übung für die Mundmotorik. Und am Ende wird er natürlich gegessen.

Ähnlich ist es mit dem Nutellamund:
An verschiedenen Stellen der Lippen wird ein kleiner Klecks Nutella gemacht. Nun soll das Kind die Stellen mit Nutella nach und nach ablecken.

Mittwoch, 12. August 2009

Fensterblicke Vol. I



Beim Blick, durch das Fenster, auf die Straße ereignen sich mitunter amüsante und kuriose Dinge. Davon erzählen die "Fensterblicke".

Der Müllwagen

Eine (nicht) alltägliche Klanggeschichte zum selber vertonen.


Der große, orangen farbige Müllwagen hält direkt vor unserem Haus. Seine Signallampen, auf dem Fahrerhäuschen, blinken hell auf.

Meine beiden Kinder rennen sofort ans Fenster und drücken sich die Nasen platt. Ihrem aufgeregten Getuschel entnehme ich, das sie es spannend finden.

Zwei Männer steigen aus dem Müllwagen aus und schauen sich den Müllberg auf der anderen Straßenseite an.

Hinter dem Müllwagen bleibt ein zweiter großer LKW stehen. Er hat eine offene Ladefläche und ist für den Abtransport von Metall zuständig.

Die Müllpresse am vorderen Müllwagen wird angestellt. Mit einem lauten quietschen setzt sie sich langsam in Gang.

Hinter den beiden Müllwagen hat sich bereits nach fünf Minuten eine kleine Autoschlange gebildet. Ein ungeduldiger Fahrer fängt an zu hupen, einer der Müllmänner wirft einen „Vogel“ zurück. Die ersten Autos drehen bereits um und suchen sich einen anderen Weg.

Ich schließe unser Fenster, weil es nach Autoabgasen stinkt. Meine Kinder haben mittlerweile eine Windjacke und Gummistiefel angezogen und beobachten das Geschehen draußen.

Derweil machen die beiden Müllmänner an einem Sofa zu schaffen. Es sieht in der tat sehr dreckig aus und hat lauter Risse im Stoff. Mit großer Wucht heben sie es auf den Müllwagen ..... dort landet es mit einem lauten Knall, bevor es die Müllpresse zu fassen bekommt. Unter Ohrenbetäubenden Lärm, knacken und brechen von Holz schiebt die Müllpresse das Sofa in den Müllwagen.

Auf einmal macht es pling ...... eine der Federn im Sofa hat sich der Müllpresse wiedersetzt und springt den beiden Müllmännern um die Ohren.

Der Rest des Mülls ist ganz schnell verarbeitet, da es alles kleine Teile waren. Der zweite Müllwagen hebt unter lauten Ächzen einen alten Kühlschrank auf die Ladefläche.

Als alles verstaut ist, setzen sich die Müllwagen wieder in Bewegung.

H. und W. stehen schon mit Besen und Eimer bewaffnet an der Straße und fangen an den Rest des Mülls zusammen zu fegen. H. ist ganz schön am schnaufen, lehnt sich an den Zaun und wischt sich mit einem Taschentuch die Stirn ab.

Meine beiden Mädels rufen laut und kommen mit einem fröhlichen Gesicht zurück in die Wohnung und zeigen mir ein paar Schrauben, die sie eingesammelt haben.

Die Duplolegoeisenbahn ist heute kein Zug, sondern bis in den Nachmittag hinein ein Müllwagen mit Anhänger. Taschenlampen blinken regelmäßig auf. Als es auch noch anfängt zu knacken, schaue ich kurz um die Ecke. Einer der zerdrückten Plastikbecher verschwindet gerade in einem der Müllwagenanhänger.

*****

Ähnlichkeiten mit wahren Begebenheiten und Personen sind zufälliger Natur.

Dienstag, 11. August 2009

Kartoffelacker



In "Die große Welt der Schwungtuch Spiele" wirft das Erntedankfest seine Schatten voraus.

Gerade neu erschienen eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kartoffeln.

Donnerstag, 6. August 2009

Montag, 3. August 2009

Zippy 11 ist da - Spiele aus dem gelben Sack



Der Newsletter für Psychomotroik, Kinderturnen und Circuspädagogik.

Diesmal dreht sich alles um Spiele aus dem gelben Sack.

Eine Leseprobe:

Bewegen mit Joghurtbechern

Eine Sportstunde für 4 bis 8 jährige Kinder

Von Karola Haubold, Berlin


Hallo Kinder!

Heute habe ich unseren gelben Sack dabei.
„Wollt ihr mal hinein schauen?“
"Ja". J. schreit: "Da sind ja nur leere Joghurtbecher drin. Was sollen wir denn damit machen?" „Mit den Joghurtbecher bauen wir uns ein Spiel auf.“

Jeder darf sich einige Joghurtbecher aus den gelben Sack nehmen und die in der ganzen Turnhalle verteilen.

So Kinder jetzt setzt ihr euch alle in unseren Kreis und schließt die Augen ganz fest zu.
(In der Zwischenzeit verstecke ich oder mein Helfer unter einigen Joghurtbecher kleine Aufgabe).

Die Kinder öffnen die Augen und wir besprechen nun das Spiel.

Alle Kinder gehen nun in der Turnhalle herum. Auf einem Pfiff wechseln wir die Aufgaben, nun hüpfen alle usw.

Dabei schauen die Kinder unter den leeren Joghurtbechern nach. Wer eine Aufgabe unter den Becher gefunden hat, liest sie vor und übt diese Übung mit einem Wunschpartner aus.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle Kinder mal an der Reihe sind.

Eine zeitliche Begrenzung des Spiels ist von Vorteil.

Ist das Spiel beendet, haben die Kinder eine Pause verdient. Mein Helfer und ich versteckten unter einigen Bechern nun kleine Taschenlampen.

Zum Schluss des Spiels setzen wir uns alle verteilt in der Turnhalle hin und schauen unter welchen Bechern Licht an ist. Nun können die Kinder von einem Licht zum anderen gehen.

Nähere Informationen zum Newsletter könnt ihr hier lesen:

http://www.kindercircus-zeitung.de/spip/spip.php?rubrique32